Eine Demokratie kann nur funktionieren, wenn sich das Volk politisch engagiert. Bereits die Jugendlichen sollen sich dafür interessieren.
«Demokratie ergibt sich nicht naturwüchsig», meint der Philosoph Jürgen Habermas.
Fazit: Demokratie muss gelernt werden, damit sie gelebt werden kann. Das gilt auch für die nicht ganz einfachen Spielregeln unserer direkten Demokratie; diese müssen erworben und geübt werden. Hier setzt der Verein «Schulen nach Bern» mit seinem Projekt ein:
Unser Ziel ist es, bei den Schülerinnen und Schülern der Sekundarstufe I (inkl. Brückenangebote) durch ihre Teilnahme an einer politisch unabhängigen Projektwoche Interesse zu wecken: Interesse für die direkte Demokratie – und die Motivation, diese Demokratie aktiv mitzugestalten.
Schulklassen aus der ganzen Schweiz und allen Sprachregionen kommen in die Bundesstadt und erfahren – am Puls des Geschehens – die nationale Politik. Sie erfahren als Nationalrätinnen und Nationalräte im Rahmen eines Planspiels, dass die Demokratie eines Landes nur funktionieren kann, wenn sich die dort lebenden Personen aktiv daran beteiligen.
Für die Vorbereitung auf die Staatskundewoche in Bern wurde das Lehrmittel «Schulen nach Bern» entwickelt. In Bern festigen und vertiefen die Schülerinnen und Schüler dann ihre im Voraus erworbenen Kenntnisse über unser politisches System und werden für die Einflussmöglichkeiten der Bürgerinnen und Bürger sensibilisiert. Am Rande soll ihnen durch den Besuch in der Botschaft eines anderen Landes auch ein anderes politisches System nähergebracht werden.
Schlussbericht der Pilotwoche vom 11. bis 15. Mai 2009
Projektbericht der Wochen 15. bis 19. Februar 2010 und 22. bis 26. Februar 2010

